Informationen zu den Sommerkontrollen 2019:

Aktuell führt die KuL Sommerkontrollen durch. Bei diesen Kontrollen werden der ÖLN und weitere angemeldete Direktzahlungsprogramme überprüft. Neben diesen öffentlich-rechtlichen Kontrollen werden auch Kontrollaufträge privater Auftraggeber durchgeführt.

Die Kontrollen werden, wie bisher, mit einer Anmeldekarte angekündigt. Auf der Rückseite dieser Karte sind wichtige Informationen für die Vorbereitung der Kontrollen ersichtlich.

 

Anmeldekarte Sommerkontrollen 2019

Carte verte été  2019

 

Kontrollen im Bereich BFF Qualitätsstufe II werden nie mit anderen Kontrollen kombiniert. Die BFF QII – Kontrollen werden von Spezialisten durchgeführt und sind oftmals nur in einem kurzen Zeitfenster  möglich (bei Wiesen kurz vor dem 1. Schnitt, wenn die botanische Zusammensetzung am besten ersichtlich ist).

 

Vorgehen, wenn Anforderungen bei einem Programm nicht erfüllt werden können (Auszug DZV):

Kann der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin die Anforderungen für Direktzahlungsarten, die er oder sie im Gesuch beantragt hat, nicht erfüllen, so hat er oder sie dies umgehend der zuständigen kantonalen Stelle zu melden. Die Meldung wird berücksichtigt, wenn sie spätestens erfolgt:

a. am Tag vor Erhalt der Ankündigung einer Kontrolle;

b. am Tag vor der Kontrolle bei unangekündigten Kontrollen.

 

E-Mail nach Erfassung der Kontrolle durch die Geschäftsstelle

Sobald eine durchgeführte Kontrolle durch die Geschäftsstelle bestätigt und abgeschlossen wurde, erfolgt ein automatisches Mail an die/den Betriebsleiter/in. In diesem Mail wird informiert, dass das Kontrollergebnis ab sofort im Gelan-System abrufbar ist. Eine Anleitung ist im Mail ebenfalls enthalten.

 

Anleitung Kontrollergebnis einsehen

Marche à suivre pour accéder aux résultats du contrôle

 

Bei Fragen oder Anregungen zu den Kontrollen steht Ihnen die Geschäftsstelle der KuL gerne zur Verfügung.

 

Neu ab 2019: Zusatzbeitrag für Weidehaltung für gewisse Rinderkategorien

Für weibliche Tiere der Rindergattung bis 365 Tage und männliche Tiere der Rindergattung wird ab 2019 ein Zusatzbeitrag ausgerichtet, wenn alle Tiere der betreffenden Kategorie vom 1. Mai bis am 31. Oktober an mindestens 26 Tagen Auslauf auf eine Weide gewährt wird. Für Tiere der Rindergattung und Wasserbüffel muss die Weidefläche so bemessen sein, dass die Tiere an den Tagen mit Auslauf auf einer Weide mindestens 25 Prozent ihres Tagesbedarfs an Trockensubstanz durch Weidefutter decken können. Tierkategorien die die Zusatzanforderungen für die Weidehaltung erfüllen, können anlässlich der Agrardatenerhebung im Februar im GELAN angemeldet werden.

 

Tierschutz Übergangsfristen:

Verschiedene Übergangsfristen sind am 31.08.2018 abgelaufen. Schweine dürfen nicht mehr auf Vollspaltenböden gehalten werden. Bei der Gruppenhaltung der Schweine, Ziegen und Schafe gelten nur noch die Masse für neu eingerichtete Ställe. Schafe dürfen seit dem 31.08.2018 nicht mehr angebunden gehalten werden.

Seit dem 01.03.2018 darf der Kuhtrainer nur noch bei Kühen sowie über 18 Monate alten weiblichen Rindern eingesetzt werden. Das heisst, dass der Kuhtrainer, bei Stieren nicht mehr eingesetzt werden darf. Das Einziehen eines perforierenden Nasenringes bei Rindern, zur Verhinderung von Verhaltensabweichungen, ist verboten. Stiere über 18 Monate müssen aus Sicherheitsgründen nach wie vor einen Nasenring tragen. Rinder älter als 5 Monate zur Grossviehmast, dürfen nicht ausschliesslich in Einflächenbuchten mit Tiefstreu gehalten werden. Die Haltung muss den Klauenabrieb gewährleisten. Das heisst, es muss zusätzlich ein Laufhof oder eine Weide zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Tierschutz in der Nutztierhaltung finden Sie unter folgendem Link:

Bundesamt für Veterinärwesen BLV

 

Zusammenarbeit mit der bio.inspecta AG:

Seit 2018 kann die KuL in Zusammenarbeit mit der bio.inspecta AG Kontrollen für Betriebe mit biologischer Landwirtschaft durchführen. Da die KuL nicht für Bio Kontrollen akkreditiert ist, erfolgt die Verwaltung der Kontrollaufträge bei Bio Betrieben mit der KuL als Kontrollstelle, durch die bio.inspecta AG. Einzelne KuL Kontrolleure sind durch die bio.inspecta AG für Biokontrollen ausgebildet. Somit können die Kontrollaufträge auf diesen Betrieben optimal koordiniert werden. Die Zertifizierungsstelle der bio.inspecta AG überprüft die Angaben aus der Kontrolle und entscheidet über die Zertifizierung der Betriebe. Für Bio Betriebe mit KuL als Kontrollstelle gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der KuL und der bio.Inspecta AG.

Bei Fragen oder für die Anmeldung eines kostenlosen Bio-Betriebs-Checks wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an die bio.inspecta AG admin(a)bio-inspecta.ch  062 865 33 33 oder an die Geschäftsstelle der KuL info(a)kulbern.ch 031 762 06 21.