KuL arbeitet neu mit der bio.inspecta AG im Bereich Bio-Kontrollen zusammen:

Ab sofort kann die KuL Kontrollen auch für Betriebe mit biologischer Landwirtschaft verbinden. Einzelne KuL Kontrolleure sind durch unseren Partner bio.inspecta auch für Biokontrollen ausgebildet, womit die KuL nun auch Kontrollaufträge mit einer Kontrolle auf Bio-Betrieben inkl. Bio kombinieren kann. Umstellungsbetriebe können die KuL im Kantonssystem belassen. Die anschliessende Zertifizierung erfolgt durch unseren Partner bio.inspecta AG.

 

Bei Fragen oder für die Anmeldung eines kostenlosen Bio-Betriebs-Checks wenden Sie sich bitte an die Hotline der bio.inspecta (062 865 33 33) oder Geschäftsstelle der KuL (031 762 06 21).

 

 

Sommerkontrollen 2018:

Anmeldekarte Sommerkontrollen KuLCAREA 2018

Carte verte été verso  KuL/CAREA 2018

 

Anleitung zum herunterladen und ausdrucken der Kontrollergebnisse aus GELAN:

Nach dem die Kontrollen durch die Geschäftsstelle  der KuL abgeschlossen sind, stehen die Ergebnisse den Bewirtschaftern und Bewirtschafterinnen zur Verfügung. Damit stellt die KuL bei der Abteilung Direktzahlungen für jeden kontrollierten Betrieb den Antrag über die vollständige oder teilweise Erfüllung der Direktzahlungsprogramme. Einsprachen könne erst auf die schriftliche Eröffnung der Feststellung durch die Abteilung Direktzahlungen, innert 30 Tagen ab Erhalt, bei der Abteilung Direktzahlungen eingereicht werden.

In der Schritt für Schritt Anleitung zeigen wir ihnen, wie die Kontrollergebnisse heruntergeladen und ausgedruckt werden können.

Link zur Anleitung Kontrollergebnis

 

Tierschutz:

Per 31.08.2018 laufen verschiedene Übergangsfristen im Tierschutz ab. Bei der Schweinehaltung betrifft dies die Vollspaltenböden und diverse Mindestmasse bei der Gruppenhaltung. Bei den Ziegen und Schafen gelten neue Masse bei der Fressplatzbreite und die Mindestmasse bei der Einzelboxen und Gruppenhaltung. Schafe dürfen nach diesem Datum nicht mehr angebunden gehalten werden.

 

BTS/RAUS:

Seit dem 01.01.2017 gilt die vereinfachte Auslauf-Dokumentation für Tiere, die nach den RAUS Anforderungen gehalten werden. Für Tiere die während einer gewissen Zeitspanne jeden Tag oder dauernd Zugang zu einer Weide oder einem Laufhof haben, muss nur am Anfang bzw. am Ende dieser Zeitspanne ein Eintrag im Auslaufjournal gemacht werden.

Ab 2018 können Bisons und Hirsche im Raus Programm angemeldet werden. Die Tiere müssen ganzjährig auf der Weide gehalten werden. Es gelten Mindestweideflächen die je nach Tierart und Grösse variieren.

Bei den Geflügelställen wurden die Anforderungen an die Minimale offene Seitenfläche des Aussenklimabereichs (AKB) definiert.

Für Hennen, Hähne, Junghennen, Junghähne und Küken für die Eierproduktion ab dem 43. Lebenstag gilt: Die Läge der offenen Seitenfläche ist mindestens gleich lang wie eine Längsseite des AKB. Die innen gemessene Höhe der offenen Seitenfläche beträgt im Durchschnitt mindestens 70% der Gesamthöhe.

Für Mastpoulet und Truten gilt: Die minimale offene Seitenfläche des AKB beträgt mindestens 8% der begehbaren Fläche nach Tierschutzverordnung.

Bei der BTS Haltung der Schweine können neu auch Strohwürfel als Einstreue verwendet werden.

 

Ebenfalls ab 2018 gibt es REB-Beiträge für die stickstoffreduzierte Phasenfütterung von Schweinen und für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau, im Rebbau und im Zuckerrübenanbau. Alle Voraussetzungen und Auflagen sind in der neuen DZV zu finden.
 

Beim GMF Programm können neu auch Nebenprodukte der Trocken- und Schälmüllerei wie Weizenkleie, Haferabfallmehl, Dinkel- und Haferspelzen, Dinkelspreu und Kornspreuer sowie Gemische davon bis maximal 5% als Grundfutter angerechnet werden.

Der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin muss anhand einer Futterbilanz jährlich nachweisen, dass die Anforderungen auf dem Betrieb erfüllt sind. Für die Bilanzierung gilt die Methode «GMF-Futterbilanz» des BLW. Dabei gilt die Version 1.413 oder 1.514 für die Berechnung der Futterbilanz des Kalenderjahres 2017 und die Version 1.5 oder 1.615 für die Berechnung der Futterbilanz des Kalenderjahres 2018. Die «GMF-Futterbilanz» richtet sich nach der Wegleitung Suisse-Bilanz.

 

Eine Lockerung erfolgte im Bereich der Bodenbedeckung. Die in den ÖLN Richtlinien vorgeschriebenen  Saat und Bearbeitungstermine für Zwischenkulturen und Gründüngungen wurden aufgehoben. Neu muss bei Kulturen die vor dem 31.08. geerntet wurden eine Winterkultur oder eine Zwischenkultur/Gründüngung angesät werden. Der Saatzeitpunkt erfolgt gemäss guter landwirtschaftlicher Praxis und ist nicht mehr vorgegeben. Ziel ist es, dass die Zwischenkulturen so lange stehen bleiben, dass Nitratauswaschungen und Erosion vermieden werden. Es darf keine bewirtschaftungsbedingte Erosion entstehen.

 

Weitere Hinweise zu den Winterkontrollen sind auf der Anmeldekarte für die Winterkontrollen zu finden.

Anmeldekarte Winterkontrollen KuL/CAREA

Carte d`hiver 2018 KuL/CAREA